Frontinus-Gesellschaft e.V.

Antoninisches Nymphaeum, Sagalassos, Türkei

Beitrag Klaus Grewe: Wie kam es zu den ´unverschämt´ kurzen Bauzeiten bei römischen Großprojekten?

13.01.2022

Die römischen Ingenieure waren nicht nur herausragend in der Erstellung beeindruckender Bauwerke, wie beispielsweise die monumentalen Aquädukte zur Versorgung der Bevölkerung mit frischem Trinkwasser. Sie haben diese Bauwerke auch in extrem kurzen Bauzeiten realisiert. Hierzu hat unser Vorstandsmitglied Klaus Grewe einen interessanten Beitrag

Wie kam es zu den »unverschämt« kurzen Bauzeiten bei römischen Großprojekten?

geschrieben, den wir Ihnen zur Lektüre empfehlen.

Die römischen Baumeister haben nicht nur durch für ihre Zeit geniale Konstruktionen (Halbkreisbögen im Brückenbau, Kuppelkonstruktionen) neue Maßstäbe gesetzt, sondern auch durch die Entwicklung besonders fester und haltbarer Baumaterialien. Insbesondere ist auch die Bauausführung schon auf einem Niveau gewesen, das mit heutigen Standards durchaus vergleichbar ist. Um beispielsweise die Bauzeiten im Aquäduktbau zu verringern, hat man damals schon in Baulosen gearbeitet. Dies konnte bei den Untersuchungen zur Eifelwasserleitung belegt werden. Dort konnten beispielsweise zwischen den einzelnen Baulosen zur Überwindung der entstandenen kleinen Höhenunterschiede der Kanalsohle Abstürze und kleine Tosbecken gefunden werden (s. Bild), die eine solche Aufteilung in Baulose belegen.

Den Beitrag, der im VDVmagazin 6/21 erschienen ist, können Sie hier  herunterladen.

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