Frontinus-Gesellschaft e.V.

Antoninisches Nymphaeum, Sagalassos, Türkei

Neu: Artikel von Klaus Grewe: "Recent Developments in Aqueduct Research"

02.11.2019

Antike Ingenieurkunst ist von ausgesprochenem Pragmatismus, gepaart mit Genialität, gekennzeichnet. Dies gilt insbesondere für die Bauwerke der Wasserversorgung antiker Städte, deren hoher Standard eine wichtige Grundlage des Wohlstands war und einen regelrechten „Wasserluxus“ ermöglichte. Klaus Grewe zeigt in seinem Beitrag die geradezu genialen Entwicklungen antiker Vermessungskunst auf, die eine extrem hohe Genauigkeit der Vermessung ermöglichten. Er beschreibt bautechnische Besonderheiten zur Abdichtung von Aquädukten mittels Holzasche, intelligenten Bauabläufe zur Integration von Aquäduktbrücken in den gesamten Bauablauf und ausgeklügelte Steinsägen, mit denen sehr ebene Schnittflächen erzeugt werden konnten. Letztlich geht er auch darauf ein, dass die Ingenieure sehr stolz auf ihre Bauwerke waren und dies auch dokumentierten und dass es wahrscheinlich ist, dass Sextus Julius Fontinus auch maßgeblich am Bau der Eifelwasserleitung zur Versorgung von Köln beteiligt war.

Eine Zusammenfassung des Artikels (Mouseion, Series III, Vol. 16 Supplement 2 (2019) 191-223), können Sie hier herunterladen.

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