Publikationen
Eines der Anliegen der Frontinus-Gesellschaft ist es, die Untersuchungs- und Forschungsergebnisse ihrer Mitglieder und anderer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu veröffentlichen. Hierzu gibt es folgende Veröffentlichungsreihen:
In dieser Mitteilungsreihe werden die Aktivitäten und das allgemeine Vereinsgeschehen für die Mitglieder dargelegt.
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Die Schriftenreihe der Frontinus-Gesellschaft erscheint seit 1978. Sie umfasst inzwischen 34 Bände, deren Inhalt in tabellarischer Form dargestellt wird.
Die Liste der bislang erschienen Hefte der Frontinus-Schriftenreihe können Sie wie folgt als pdf-Datei herunterladen.
Die Hefte der Frontinus-Schriftenreihe können zu den nachfolgend aufgelisteten Preisen erworben werden (ab Ausgabe 34 Band):
| Heft 1 (in Kopie) | 1,00 € |
| Heft 2-7 | 1,00 € |
| Heft 8-10 | vergriffen |
| Heft 11-12 | 1,00 € |
| Heft 13 | hier nicht mehr vorhanden *) |
| Heft 14 | vergriffen |
| Heft 15-23 | 1,00 € |
| Heft 24 | 5,00 € |
| Heft 25 | 5,00 € |
| Heft 26 | 10,00 € nur als pdf-Datei |
| Heft 27 | 10,00 € nur als pdf-Datei |
| Heft 28 | 10,00 € |
| Heft 29 | 15,00 €, 10,00 € für Mitglieder |
| Heft 30 | 15,00 €, 10,00 € für Mitglieder |
| Heft 31 | 15,00 €, 10,00 € für Mitglieder |
| Heft 32 | 25,00 €, 20,00 € für Mitglieder |
| Heft 33 | 25,00 €, 20,00 € für Mitglieder |
| Band 34 | 25,00 €, 20,00 € für Mitglieder |
*) Heft 13: Neuauflage der Harzwasserwerke bei Grosse’sche Buchhandlung, 38678 Clausthal-Zellerfeld, E-Mail: bu**@*********rz.de , Tel 05323 9390-0
Alle Preise zzgl. Versandkosten
Studentische Mitglieder und Mitglieder unter 25 Jahren sowie arbeitslose Mitglieder (auf Antrag) können die Bücher kostenfrei als pdf-Dateien bei der Geschäftsstelle (Kontakt) beziehen (sofern vorhanden).
Die Bücher der Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ behandeln thematisch einen einzelnen Aspekt der Geschichte der Wasserversorgung in mehreren Kapiteln oder in mehreren Fachbeiträgen. Von dieser Buchreihe sind bislang 7 Bücher erschienen, unter anderem der Band 1 „Wasserversorgung im antiken Rom“ mit dem lateinischen Originaltext von Frontinus, einer deutschen Übersetzung und einigen Fachaufsätzen zu diesem Thema.

Band 1: Die Wasserversorgung im antiken Rom
völlig neu bearbeitete Auflage 2013
ISBN: 978-3-8356-7107-2
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Band 1

Band 7: Wasser auf Burgen im Mittelalter
2007
ISBN: 978-3-8053-3762-5
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Band 7

Band 6: Wasser im Barock
2004
ISBN: 3-8053-3331-5
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Band 6

Band 5: Die Wasserversorgung in der Renaissancezeit
2000
ISBN: 3-8053-2700-5
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Band 5

Band 5: Die Wasserversorgung in der Renaissancezeit
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Volume 5

Band 4: Die Wasserversorgung im Mittelalter
1991
ISBN: 3-8053-1157-5
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Band 4

Band 3: Die Wasserversorgung antiker Städte, Teil 2
1988
ISBN: 3-8053-0984-8
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Band 3

Band 3: Die Wasserversorgung antiker Städte, Teil 2
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Volume 3

Band 2: Die Wasserversorgung antiker Städte Teil 1
1987
ISBN: 3-8053-0933-3
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Band 2

Band 2: Die Wasserversorgung antiker Städte Teil 1
Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“ – Volume 2
Die hier vorgestellten Bücher einzelner Autoren befassen sich mit enger umrissenen Themen zur antiken bzw. historischen Wassergewinnung, -nutzung und -präsentation, einschießlich der damit verbundenen kulturellen, gesellschaftlichen, künstlerischen und baulichen Aspekte sowie die des geografischen und klimatischen Umfeldes.
Als Frontinus-Supplementbände sind bis 2001 drei Monographien erschienen. Neben diesen stellen wir hier die „technikhistorischen Reiseführer“ von Klaus Grewe vor.
Soweit nicht vergriffen sind die Bücher bei der Geschäftstelle der Frontinus-Gesellschaft zu erhalten, bzw. im Buchhandel.
Vergriffenene Bände sind häufig noch antiquarisch zu bekommen (z.B. über www.zvab.com – ZVAB – Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher).
BABESCH – Annual Papers on Mediterranean Archaeology – vormals Bulletin Antieke Beschaving – ist das Publikationsorgan der niederländischen BABESCH-Foundation, das vom belgischen Peeters Verlag, Leuven, verlegt wird. Etliche BABESCH-Supplement-Bände umfassen auch das archäologische Themenspektrum der Frontinus-Gesellschaft.
Seit 1994/96 erscheinen Publikationen von archäologischen Tagungen, bei denen die Frontinus-Gesellschaft beteiligt oder der Veranstalter war, als BABESCH-Supplement-Bände. Darüber hinaus erscheinen in der Reihe der Babesch-Supplement-Bände auch zentrale Buchveröffentlichungen der Frontinus-Gesellschaft. Diese Publikationen sind für die Mitglieder neben dem Peeters Verlag auch bei der Frontinus-Geschäftstelle zu Sonderonditionen erhältlich.
In dieser Rubrik finden Sie auch weitere BABESCH-Supplement-Publikationen zur antiken Wasserkultur, die über den Buchhandel oder vom Peeters Verlag bezogen werden können.

Sixty-six toilets and urinals in the ancient city of Rome
Jansen, G.C.M., Koloski-Ostrow, A.O., Neudecker R.
Babesch Supplement – Band 48

Sixty-six toilets and urinals in the ancient city of Rome
Jansen, G.C.M., Koloski-Ostrow, A.O., Neudecker R.
Babesch Supplement – Volume 48

De Aquaeductu Urbis Romae – Sextus Iulius Frontinus and the water of Rome
Wiplinger, G. – Frontinus-Gesellschaft
Babesch Supplement – Band 40

De Aquaeductu Urbis Romae – Sextus Iulius Frontinus and the water of Rome
Wiplinger, G. – Frontinus-Gesellschaft
Babesch Supplement – Volume 40

Wasserwesen zur Zeit des Frontinus – Bauwerke – Technik – Kultur
Letzner W., Wiplinger G. – Frontinus-Gesellschaft e.V.
Babesch Supplement – Band 32

Wasserwesen zur Zeit des Frontinus – Bauwerke – Technik – Kultur
Letzner W., Wiplinger G. – Frontinus-Gesellschaft e.V.
Babesch Supplement – Volume 32

De Aquaeductu Atque Aqua Urbium Lyciae Pamphyliae Pisidiae
Wiplinger G., Frontinus-Gesellschaft e.V. – ÖAI / ÖAW
Babesch Supplement – Band 27

De Aquaeductu Atque Aqua Urbium Lyciae Pamphyliae Pisidiae
Wiplinger G., Frontinus-Gesellschaft e.V. – ÖAI / ÖAW
Babesch Supplement – Volume 27

Historische Wasserleitungen
Wiplinger G., Frontinus-Gesellschaft e.V. – ÖAI
Babesch Supplement – Band 24

Historische Wasserleitungen
Wiplinger G., Frontinus-Gesellschaft e.V. – ÖAI
Babesch Supplement – Volume 24

SPA – Sanitas per Aquam
Kreiner R., Letzner W., Frontinus-Gesellschaft e.V.
Babesch Supplement – Band 21
Hier finden Sie im jeweiligen Jahr erschienene Publikationen zur Geschichte der Wasser- und Energieversorgung sowie zur antiken Wasserwirtschaft, Wasserversorgung, Bau- und Wassertechnik.
Jahresbibliographie 2022-2023
Jahresbibliographie 2020-2021
Jahresbibliographie 2018-2019
Jahresbibliographie 2017
Jahresbibliographie 2016
Jahresbibliographie 2015
Jahresbibliographie 2014
Jahresbibliographie 2013
Jahresbibliographie 2007-2012
Jahresbibliographie 2006
Jahresbibliographie 2005
Jahresbibliographie 2004
Gern weisen wir auf Monographien hin, die von Mitgliedern der Frontinus-Gesellschaft herausgegeben worden sind.

Was Sie schon immer über die römischen Ingenieure wissen wollten
50 Fragen und 50 Antworten zur antiken Technik
Klaus Grewe

NIL MAGIS MIRANDUM IN TOTO ORBE TERRARUM
Wasserbewirtschaftung, Hydrotechnik und Wasserarchitektur von Minturnae
Hubertus Manderscheid

Die Zisterzienser und das Wasser
unter besonderer Berücksichtigung der Abteien Bebenhausen, Maulbronn und Salem
Ulrich Knapp

Der Gasbehälter als Bautypus
Baukonstruktionsgeschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. In England entwickelt, in Deutschland optimiert, weltweit verbreitet – gezeigt am Beispiel Italiens
Barbara Berger

Wassertürme in Sachsen
Jens U. Schmidt, Andreas Rudolph, Matthias Röthke und Jens Jeschke
Monographien
The Ancient Water System of Sepphoris
The Arched Reservoirs
Von: Tsvika Tsuk
(2024)
Wassererbe
Historische Brunnen in Sachsen
Von: Hans-Jürgen Voigt et. al.
(2025)
Unser Mitglied Prof. Dr. Hans-Jürgen Voigt hat zusammen mit Prof. Dr.-Ing. Horst Wingrich und Dipl.-Ing. (FH) Michael Zajontz eine Veröffentlichung „Wassererbe – Historische Brunnen in Sachsen“ herausgebracht. Es ist eine umfangreiche Darstellung von Brunnen und Quellen verschiedener Art und Nutzung in Sachsen.
Auf insgesamt 225 Seiten wird eine Vielzahl von Brunnen und Quellen bezüglich ihrer technischen Ausgestaltung, ihrer Nutzung und ihres (kultur-)historischen Hintergrunds beschrieben. Oft wird die Beschreibung durch landeshistorische und heimatkundliche Ergänzungen angereichert.
Jedem der einen persönlichen Bezug zu Sachsen hat und sich für die Wasserwirtschaft interessiert, möchten wir die Lektüre dieser Schrift empfehlen.
Baiae und die Symbolik antiker Thermenarchitektur
Von: Werner Heinz
(2025)
Unser Mitglied Dr. Werner Heinz hat eine Schrift zum Thema „Baiae und die Symbolik antiker Thermenarchitektur“ veröffentlicht. Wir empfehlen die Lektüre dieser Schrift auch als Einstimmung auf die Frontinus-Exkursion in den Süden von Baden-Württemberg („Thermentour“) vom 08. – 11.09.2025.
Thermen und Bäder gehören zu den zahlreichsten und vielseitigsten Bauten, die die Römer hinterlassen haben. Sie finden sich in Rom, im italienischen Kernland, in den Provinzen, und zwar sowohl im öffentlichen Raum als auch in privaten Lebensbereichen. Einige der gewaltigen imperialen Thermenanlagen beherrschen das Stadtbild Roms und anderer antiker Städte bis heute. Es lohnt sich ein Blick auf die symbolische Bedeutung dieser Architekturgattung.
Die Thermen: Wellnesszentren aus der Römerzeit
Von: Giovanni Polizzi
(2025)
Die Praxis des Thermalbadens ist ein charakteristisches Merkmal der römischen Kultur, so sehr, dass die mit den Thermen verbundenen Gebäude ein wesentliches Element in allen Städten des Reiches, insbesondere in den neuen Gründungen waren. Wo immer sie hinkamen, brachten die römischen Siedler eine Reihe von Elementen ihrer Kultur mit, und die Praxis des Badens durfte nicht fehlen.
In vielen der römischen Städte in den Provinzen waren Quellen mineralischen oder natürlichen Ursprungs reichlich vorhanden. So zum Beispiel in den Städten Aix en Provence und Aix les Bains in Frankreich, Baden Baden in Deutschland, Bath in England. In allen Fällen handelt es sich um Städte, deren Ortsnamen bereits auf das Vorhandensein von Bädern hinweisen. Diese wurden mit natürlichem Thermalwasser oder mit künstlich erhitztem Wasser aus speziell angelegten hydraulischen Infrastrukturen (große Wasserreservoirs oder Aquädukte), gespeist.
Die römische Badekultur ist die Weiterentwicklung der Badepraktiken, die bereits in der griechischen Welt bekannt waren. Die ersten öffentlichen Bäder verbreiteten sich in Rom bereits im 3. Jahrhundert v. Chr.
Solunto und das Wasser
Die Nutzung der Wasserressourcen in der antiken Stadt von Solunto
Von: Giovanni Polizzi
(2025)
Diese Schrift befasst sich mit dem Wassermanagement in der antiken Stadt Solunto und mit den Lösungen, die von den Einwohnern in Bezug auf die Wasserbauwerke gewählt wurden. Sie schließt eine Lücke im Wissen über das Wassermanagement der Stadt, ein Thema, das von der modernen Forschung lange vernachlässigt wurde.
Was den historisch-geographischen Kontext betrifft, so wurde die punische Stadt Solunto auf dem Monte Catalfano in Sizilien im 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet. Archäologische Funde zeigen, dass diese Stadt bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. bewohnt war, als sie eine Phase des Niedergangs erlebte, die in ihrer Aufgabe gipfelte.
Mapping river gods
Highlighting the importance of rivers as gods, as seen through their representations in art during the Roman period in the regions of Macedonia and Thrace
Von: Georgia Aristodemou
(2025)
Die Personifizierung lokaler Gewässer (Flüsse oder Seen) und ihre Verehrung als Gottheiten war in der griechischen und römischen Welt weit verbreitet. Homer (Ilias 21. 195) betrachtet Flüsse als Götter und berichtet, dass Ozeanos die Quelle aller Flüsse, aller Quellen und aller Brunnen des Universums ist. Auch Hesiod (Theogonie 337-370) teilt uns mit, dass alle Flüsse aus Ozeanos und Tethys hervorgegangen sind. Schon in den homerischen Gedichten wurden Flüsse in menschlicher Gestalt als unsterbliche, göttliche Gestalten betrachtet, und man baute ihnen Tempel oder Altäre, manche sogar mit eigenen Priestern. Hesiod (Erga kai Emerai 737-741) berichtet, dass ein Mensch, der einen Fluss überqueren musste, dem Fluss ein Opfer darbringen und sich die Hände waschen musste. In diesem Zusammenhang gehörten die Flussgötter häufig zu den Gottheiten, die in verschiedenen Eiden angerufen wurden.
Wie kam es zu den „unverschämt“ kurzen Bauzeiten bei römischen Großprojekten?
Von: Klaus Grewe
(2021)
Die römischen Ingenieure waren nicht nur herausragend in der Erstellung beeindruckender Bauwerke, wie beispielsweise die monumentalen Aquädukte zur Versorgung der Bevölkerung mit frischem Trinkwasser. Sie haben diese Bauwerke auch in extrem kurzen Bauzeiten realisiert. Hierzu hat unser Vorstandsmitglied Klaus Grewe einen interessanten Beitrag
Wie kam es zu den »unverschämt« kurzen Bauzeiten bei römischen Großprojekten?
geschrieben, den wir Ihnen zur Lektüre empfehlen.
Die römischen Baumeister haben nicht nur durch für ihre Zeit geniale Konstruktionen (Halbkreisbögen im Brückenbau, Kuppelkonstruktionen) neue Maßstäbe gesetzt, sondern auch durch die Entwicklung besonders fester und haltbarer Baumaterialien. Insbesondere ist auch die Bauausführung schon auf einem Niveau gewesen, das mit heutigen Standards durchaus vergleichbar ist. Um beispielsweise die Bauzeiten im Aquäduktbau zu verringern, hat man damals schon in Baulosen gearbeitet. Dies konnte bei den Untersuchungen zur Eifelwasserleitung belegt werden. Dort konnten beispielsweise zwischen den einzelnen Baulosen zur Überwindung der entstandenen kleinen Höhenunterschiede der Kanalsohle Abstürze und kleine Tosbecken gefunden werden (s. Bild), die eine solche Aufteilung in Baulose belegen.
Der Beitrag ist im VDVmagazin 6/21 erschienen.
De trigono balistario – Das Ballistendreieck
Technische Kapitel und ausgewählte Anwendungen
Von: Johannes Fontana, bearbeitet von Horst Kranz
(Januar 2021)
Beim Bau von Wasserleitungen, beginnend von antiken Aquädukten bis zu modernen Rohrleitungssystemen, spielt die Vermessung eine herausragende Bedeutung.
Johannes Fontana aus Venedig praktizierte als Arzt in Udine, als er 1440 den umfangreichen Traktat „De trigono balistario“ verfasste. Das innovative Ballistendreieck vereinte die Funktionen mehrerer Messgeräte. Je nach Ausstattung eignete sich das Instrument für terrestrische oder astronomische Messungen. Die Veröffentlichung enthält die Anleitung zu Konstruktion und Anwendung und liegt in lateinischer Urfassung und deutscher Übersetzung vor. Texterstellung, Übersetzung und Zeichnungen von Horst Kranz
Wir empfehlen allen interessierten Personen diese sowohl technisch als auch historisch sehr interessante Schrift zur Lektüre.
Roman bathing in Coriovallum
Von: K. Jeneson and W.K. Vos (eds.)
(2019)
Mit diesem Bericht gibt es eine integrierte, umfassende akademische Studie über eines der wichtigsten archäologischen Denkmäler in den Niederlanden: dem römischen Badekomplex in Heerlen. So verfügen wir heute über gründliche und detaillierte Kenntnisse über das Gebäude, die Entwicklung, die Natur und die Nutzung des monumentalen Badekomplexes, der jahrhundertelang ein Zentrum der Gemeinde Coriovallum, dem heutigen Heerlen, war.
Coriovallum wurde an der Kreuzung zweier wichtiger römischer Straßen gebaut. Die erste ist heute als Via Belgica bekannt und verband das Grenzgebiet entlang des Rheins mit dem Hinterland in Gallien; die zweite verlief von Aquae Granni (Aachen) im Süden, entlang des rechten Maasufers, bis zum großen Legionslager der Vetera in Xanten im Norden. Coriovallum war somit direkt mit den beiden später am Rhein entstandenen Coloniae verbunden: Colonia Claudia Ara Agrippinensium (Köln) und Colonia Ulpia Traiana (Xanten). Insofern kann davon ausgegangen werden, dass dieses Badehaus überregionale Bedeutung besessen hat.
Weitere Informationen über diese Studien finden Sie auf der Website des Thermenmuseums Heerlen herunterladen.
Recent Developments in Aqueduct Research
Von: Klaus Grewe
(2019)
Unser Vorstandsmitglied Prof. Dr. Klaus Grewe hat in der Reihe der Mouseion Supplementbände der Universität Toronto einen sehr interessanten Beitrag „Recent Developments in Aqueduct Research“ veröffentlicht, auf den wir gern hinweisen.
Die Wasserversorgung von Ephesos in byzantinischer Zeit
Von: Dipl. Ing. Gilbert Wiplinger
(2010)
Artikel von unserem Vorstandsmitglied Dipl. Ing. Gilbert Wiplinger, in „Byzanz – das Römerreich im Mittelalter, Teil 2,2“, Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums 2010.
Auf den Spuren der Wasserversorgung
Von: Wolfgang Merkel
(2006)
Vortrag von unserem Vorstandsmitglied Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Merkel, anlässlich des Symposiums 130 Jahre zentrale Wasserversorgung Erfurt veranstaltet von der ThüWa Thüringen Wasser GmbH, der BGW/DVGW-Landesgruppen Ost und der Frontinus-Gesellschaft in Erfurt, am 7. Juni 2006.
Neue Grabungsfunde der Wasserversorgung von Weimar
Von: Prof. Dr.-Ing. habil. Harald Roscher.
(2006)
Sextus Iulius Frontinus, princeps vir
Von: Karl Christ
(1989)
Sextus Julius Frontinus war ein Multitalent und eine bedeutende Persönlichkeit im römischen Reich im 1. Jahrhundert bis Anfang des 2. Jahrhunderts. Karl Christ (1923 – 2008), einer der führenden Althistoriker seiner Zeit, zeichnet in einer Veröffentlichung ein Bild der Persönlichkeit von Frontinus. Demnach war Frontinus nicht nur ein äußerst begabter Verwaltungsmann, Feldherr und Ingenieur, sondern zeichnete sich auch durch große Sachlichkeit, Weitblick, Bescheidenheit und Loyalität aus. Er war damit einer der bedeutendsten Persönlichkeiten im römischen Reich.
Die Veröffentlichung empfehlen wir Ihnen zur Lektüre.
Dresdner Technikhistorie
Blätter zur Wassergeschichte Dresdens
Von: WIMAD, Verein für Wissenschaftler und ingenieurtechnische Mitarbeiter Dresden e.V. & Frontinus-Gesellschaft e.V.
(Oktober 2006)
Im Rahmen der Frontinus-Exkursion nach Dresden vom 8.-10. Oktober 2006 wurden in Kooperation mit dem WIMAD, Verein für Wissenschaftler und inge-nieurtechnische Mitarbeiter Dresden e.V. Anlagen und Funde der historischen Wasserversorgung von Dresden und im Umland vorgestellt und besichtigt. Sie werden nachfolgend als „Blätter zur Wassergeschichte Dresdens“ des WIMAD vorgestellt.
1. FRONTIN-Konkordanz
Unser Mitglied Manfred Hainzmann hat auf der Basis der Edition von W. Letzner und W. Merkel im Buch „Die Wasserversorgung im antiken Rom“ (Band 1 der Frontinus-Buchreihe „Geschichte der Wasserversorgung“) eine Online-Datenbank erstellt, die den Zugang zum vollen Wortschatz dieser einzigartigen Fachschrift Frontins bei gleichzeitiger Kennzeichnung aller abweichenden Lesarten gegenüber vier anderen Editionen ermöglicht:
- Frontin. Les aqueducs de la ville de Rome, ed. P. Grimal, Paris (2. Auflage) 1961.
- Sex. Iulius Frontinus, De aquaeductu urbis Romae, ed. C. Kunderewicz, Leipzig 1973
- Frontino. De aquae ductu urbis Romae, ed. F. del Chicca, Roma 2004
- Frontinus: de aquaeductu urbis Romae, ed. R. H. Rodgers, Cambridge 2004.
2. ANTIKE SCHRIFTZEUGNISSE zur römischen Wasserwirtschaft
Unser Mitglied Manfred Hainzmann hat sich bereit erklärt, lateinische Textdokumente zu präsentieren, die für das Verständnis der römischen Wasserwirtschaft von besonderem Aussagewert sind. Der editorische Fokus richtet sich dabei sowohl auf abweichende Lesarten (variae lectiones) in den überprüften Editionen als auch auf die Vorlage des Wortmaterials in Majuskel- und Minuskelversion. Konkordanzen und Wortindizes sollen zu weiteren historischen, epigraphischen wie philologischen Studien anregen.
- Edictum Augusti de aquaeducto Venafrano (EVen)


























